Donnerstag, 23. Februar 2012

Teil 6


Alles in einem war die Arbeit nicht so schwer wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich denke mal es lag daran das ich und Taylor fast die ganze Woche gelernt hatten. Daniel war zuerst stink sauer weil ich mit ihm trainieren musste doch mit Ellyns Unterstützung hatte ich es geschafft dies um eine Woche zu verschieben. Wie auch immer, nach der Arbeit ging ich schnell zur Cafeteria damit ich mich nicht noch einmal mit Clairy anlegen musste. Ich setzte mich an einem leeren Tisch und wartete. Die Schulglocke hatte noch nicht geleutet da ich früher raus durfte weil ich schnell mit der Arbeit fertig war. Ich hatte noch eine knappe halbe Stunde und keiner saß in der Cafeteria oder iwar im Flur. Ich beschloss nach draußen zu gehen. Draußen war es sehr kalt aber die frische Luft tat so gut dass ich wenn ich könnte den ganzen Tag draußen bleiben würde. Nach ein paar Minuten hörte ich hinter mir die quitschenden  Türen, ließ mich aber davon nicht beeindrucken und blieb in meiner Position. Normalerweise würde ich mich sofort umdrehen und gucken ob diese Person eine Bedrohung ist. Er setzte sich vor mich und fragte wie die Arbeit gelaufen sei.
>> Sie war ziemlich gut, ich hatte aber auch einen guten Lehrer.<< Seine Mundwinkel zuckten als ich das sagte. 
>> Ach ich glaube du bist einfach ein Naturtalent, wenn ich es einem anderen erklärt hätte würde er es warscheinlich nicht mal in zehn Jahren verstehen.<< 
 Ich musste Lachen. In der Gegenwart diesem Jungen musste man einfach lachen. 
>> Tolles Wetter nicht? Ist zwar sehr kalt aber die Luft ist so klar und frisch das man am liebsten den ganzen Tag draußen bleiben könnte.<< Konnte er etwa Gedanken lesen? Ich wollte ihn ernsthaft danach fragen aber dann würde er mich vielleicht für verrückt halten. Ich lächelte ihn einfach an und bekam ein noch schöneres von ihm zurück. Es war so….natürlich, ja es war das natürlichste was ich je empfunden hatte. Hier im Moment konnte ich einfach ich sein und das genoss ich, auch wenn es nur für einen kurzen Augenblick war. Aber er war nur so wenn wir alleine waren, während der Schule wenn andere dabei sind lächelte er nicht oft...Irgentwas verbarg er.

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